Leiterplatten sind in vielen Einkaufsabteilungen zur Chefsache geworden. Ein Artikel im Handelsblatt vom 26. Oktober beschreibt, was dahintersteckt. Nach Angaben von Zollner Elektronik, dem größten europäischen EMS-Anbieter, sind die Materialkosten zwischen November 2025 und August 2026 um rund 70 Prozent gestiegen. Die Lieferzeiten für FR-4 haben sich verdreifacht, Angebote gelten oft nur kurz, und manche Hersteller nennen für reine Kalkulationsanfragen gar keine Preise mehr. Große Abnehmer sichern sich den Ausstoß ganzer Fabriken in Asien für Jahre im Voraus, für die europäische Industrieelektronik bleibt weniger übrig. Sonja Wiedemann von Sensor-Technik Wiedemann zieht daraus den Schluss: Verfügbarkeit ist wichtiger als der Preis.
Für jedes Unternehmen, das Elektronik verbaut, stellt sich damit eine Frage, die der Einkaufspreis nicht beantwortet: Wenn Ihr Leiterplattenlieferant morgen Kapazität zuteilen muss, wo stehen Sie auf seiner Kundenliste?
Um das einzuschätzen, haben wir den PCB-Resilienz-Check entwickelt. Er besteht aus 13 Fragen und dauert etwa fünf Minuten. Namen, Preise oder Mengen geben Sie nicht an. Das Ergebnis erscheint sofort und ohne Anmeldung: vier Dimensionen, drei Beobachtungen, zwei Hebel und eine Frage für Ihr nächstes Teamgespräch, dazu als PDF zum Mitnehmen. Der Check rechnet vollständig in Ihrem Browser. Ihre Antworten werden weder gespeichert noch an uns oder Dritte übertragen.
Der Check ersetzt keine Analyse Ihrer Lage. Er zeigt, wo Sie anfangen sollten. Wer sein Ergebnis besprechen möchte, kann direkt aus dem Ergebnis heraus 30 Minuten mit Hrvoje Zaric und Lars Bening buchen.
Zum PCB-Resilienz-Check (auch auf Englisch verfügbar). Mehr zu unserer Arbeit für die Branche finden Sie auf der Seite Leiterplatten & Halbleiter.
Quelle: Handelsblatt, 26. Oktober 2026 (kostenpflichtig)








